Gemeinschaftsstunden und Bibelgesprächskreis

In unserer Gemeinschaftsarbeit bieten wir in Gemeinschaftsstunden mit Bibelstunden mit herkömmlichem Stil für ältere Menschen aber auch Bibelgesprächsabende für jüngere Generationen, in ganz unterschiedlichen Bereichen. 

Uns bewegt ganz besonders, die Interessenlosigkeit der Mitmenschen, der zunehmende Unglaube und Abkehr von unserem Schöpfer. Wir suchen Wege, Menschen wieder ganz neu zu finden und hinzugehen in ihre Häuser und wo sie oft einsam und beladen mit Ängsten und Sorgen leben. 

An verschiedenen Orten dürfen wir auch durch Jungschararbeit Kinder erreichen.

Bibelgesprächskreise neu entdecken

Wir entdecken und staunen, welche Schätze die Bibel enthält und und erleben, wie uns das Wort Gottes für unseren Alltag ermutigt. Wir freuen uns über den Austausch mit anderen Christen und nehmen an dem teil, was andere bewegt.

Deshalb herzlich willkommen wo wir neues starten dürfen, wo wir  begleiten dürfen, auch Hauskreise oder sonstige Bibeltreffs in welcher Form auch immer!

Gebetstreffen

 

Beten heißt, mit Gott zu reden. Wir dürfen ihm alles sagen, das, was uns Freude macht und das, was uns bedrückt. Jesus sagt über das gemeinsame Gebet mit anderen: "Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel." (Mt 18,19)

"Gebetsabend normal am letzten Donnerstagabend 20 Uhr in den Sandäckern 11 Wallhausen"

Gebetstreffen, regelmäßig, jeden Mittwoch früh 7 -8 Uhr im Andachtsraum der Fa.Abendschein Wiesenbach.

Im Winterhalbjahr freuen wir uns auf die Verkündigungswoche, früher Brüderreise

Dieses Jahr vom 09. bis 24. Februar

Ehemalige Bibelschüler der Bibelschule Kirchberg freuen sich als Team eine Verkündigungswoche mit 32 Bibelstunden zu gestalten

Hier ein Auszug eines Zeitungsartikel vom Hohenloher Tagblatt, die Reporterin nahm selbst an einem Ort teil

Eines vorab: Bei der Brüderreise des Altpietistischen Gemeinschaftsverbands ist in diesem Jahr auch eine Schwester dabei. Aber sonst ist im großen Wohnzimmer von Emilie Strempfer in Kleinallmerspann alles wie immer – und wie schon seit über 160 Jahren. Einmal im Monat werden Stühle in Reihen aufgestellt, so viel das Zimmer fassen mag, und dann sammeln sich die Brüder (und Schwestern) um den sogenannten Brüdertisch. Dann tun sie das, was Luther von einem jeden aufrechten Christenmenschen erwartet: sich um das Wort Gottes beziehungsweise um die Bibel zu kümmern.

Heute sind drei junge Leute zu Gast, die die Bibelauslegung vorbereitet haben. Sie sind derzeit auf „Brüderreise“. Will heißen: Sie besuchen in den nächsten Tagen die regelmäßigen Bibelstunden im Kirchenbezirk Blaufelden. Der Termin am Sonntagnachmittag in Großallmerspann ist der zweite von insgesamt mehr als 30, den die drei jungen Leute wahrnehmen werden.

Judith Fobbe hat dazu ihre Geige mitgebracht, Patrick Aberle die Mundharmonika und Michael Klimpsch die Gitarre. In Kleinallmerspann singen sie ein Lied aus dem Altpietistischen Liederbuch – „Jesus unsere Freude“ steht auf der Vorderseite. Die Losung stammt von der Herrnhuter Brüdergemeinde, einer der Anwesenden liest seine Gedanken dazu in Gedichtform vor. Dann kommt die Bibelauslegung. In der Bibel, schickt Michael Klimpsch voraus, stehen freilich nicht nur Geschichten. „Hier steht Gottes Wort.“ Die aktuelle Bibelpassage findet er in der Apostelgeschichte und mit ihr führt er die Zuhörer nach Beröa – wo genau das ist, zeigt er auf einer Karte. Dort missionierte Paulus erfolgreich, weil die Menschen das Wort „bereitwillig aufnahmen“ und überdies „in den Schriften prüften, ob es sich so verhielte“. (Apg 17, 10-13). Dies sollten auch die Anwesenden tun, rät er: nämlich im sonntäglichen Gottesdienst und auch sonst die Bibel dabeihaben und prüfen, ob das Wort Gottes die Grundlage für alles sei. Denn: „Ein Leben in Gottes Wort lohnt sich. Ich glaube, da werden Sie mir zustimmen.“ Und die Zuhörer lächeln und nicken.

Mit seinem Schwerpunkt auf dem Wort sah sich der Altpietistische Gemeinschaftsverband (heute nennen sich die Mitglieder „Apis“) bei seiner Gründung 1857 in Stuttgart als Erneuerer des Protestantismus, doch auf dem Hof von Strempfers wurde schon zuvor Bibelstunde gehalten. Wann genau sich hier erstmals Menschen trafen, weiß man nicht so genau. Aber die monatliche Bibelstunde und die jährliche Brüderreise gehören zum Haus wie der große Tisch. Den hat Familie Strempfer eigens angeschafft. Für die Bibelstunde, bei der sich heute gut zwei Dutzend Besucher im Wohnzimmer versammelt haben.

Aber auch für das traditionelle Kaffeetrinken hinterher. „Die Leute sind früher von weit her gekommen“, berichtet Emilie ­Strempfer. „Manchmal sogar bis aus dem Bayerischen.“ Zu Fuß kamen sie zur Bibelstunde, und vor dem Heimweg sollten sie natürlich gestärkt werden. Kaffee und Weißbrot zum Eintunken gab es früher, einige erinnern sich noch gut daran. Heute gibt es Kaffee und Kuchen.

Dafür hat der Tisch ein Innenleben. Es offenbart sich, sobald die Bibelstunde vorbei ist: Er lässt sich auf das Vielfache ausziehen. Schnell ist das weiße Tischtuch ausgebreitet, das Porzellan darauf, da fassen sich die Gäste auch schon an den Händen: „Fröhlich sei das Kaffeetrinken. Guten Appetit“, sagen sie und freuen sich über den Kaffee. Aber auch über ihre Gemeinschaft.